Knie-Spezialist

Jameda-Bewertung Kniespezialist Prof. SteckelProf. Dr. med. Hanno Steckel führt jährlich über 500 operative Eingriffe durch

Prof. Steckel ist zertifizierter Kniechirurg der Deutschen Kniegesellschaft und seit über zehn Jahren Leiter des orthopädisch-chirurgischen Zentrums MVZ VITALIS in Berlin-Buckow. Neben seiner klinischen Arbeit hat der Kniespezialist bereits über hundert wissenschaftliche Artikel und Vorträge rund um das Knie veröffentlicht und tritt zudem regelmäßig als Experte im TV auf. Hier finden Sie seine vollständige Vita.  

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Komplette Bandbreite der Behandlung des Kniegelenks

Prof. Steckel bietet das komplette Spektrum der konservativen und operativen Behandlung des Kniegelenks an. Basis seiner Arbeit bilden die Erhebung von Befunden sowie eine umfassende Diagnose, woraufhin er für seine Patienten einen individuellen Behandlungsplan aufstellt.

Konservative Leistungen

In der Regel beginnt jede Therapie mit einer konservativen Behandlung. Dazu können unter anderem folgende Methoden zählen:

  • Akupunktur
  • Arthrosetherapie (z. B. Hyaluronsäure)
  • Eigenbluttherapie (PRP)
  • Elektrotherapie
  • Lasertherapie
  • Laufband-/Ganganalyse
  • Manuelle Therapie
  • Orthopädietechnik
  • Pedografie
  • Physikalische Therapie
  • Physiotherapie
  • Schmerztherapie
  • Sportmedizin

Operative Leistungen

Sofern eine operative Behandlung am Kniegelenk notwendig ist, versucht Prof. Steckel zunächst mit der schonendsten Therapie einen Erfolg zu erzielen. Dabei handelt es sich häufig um einen arthroskopischen Eingriff (Gelenkspiegelung). 

Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung des Kniegelenks kann es jedoch sinnvoller sein, eine Operation durchzuführen. Generell verfolgt er dabei immer den Ansatz, möglichst  gelenkerhaltend zu arbeiten. Daher steht ein Ersatz des Kniegelenks immer erst an letzter Stelle der chirurgischen Optionen.

Hier eine Übersicht der Bereiche, in denen Kniespezialist Prof. Steckel regelmäßig Operationen durchführt:

  • Achskorrektur
  • Endoprothetik
  • Knochennekrosen
  • Knorpelchirurgie
  • Kreuzbandchirurgie
  • Meniskuschirurgie
  • Multiligamentversorgung
  • Osteosynthese / Frakturversorgung
  • Patello-femorale Instabilitätschirurgie

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Details zu den operativen Behandlungen

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Bereiche der Kniechirurgie vor. Prof. Steckel verfügt in allen Bereichen über die Erfahrung aus unzähligen operativen Eingriffen. Pro Jahr führt der Kniespezialist über 500 Operationen durch.

Achskorrektur

  • Liegen X- oder O-Beine vor, kann das Bein durch eine operative Korrektur begradigt werden, um so einer möglichen späteren Arthrose (Gelenkverschleiß) vorzubeugen. Solche Korrekturoperationen sind häufig vor knorpelchirurgischen Eingriffen notwendig.

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Endoprotketik

  • Bei der Endoprothetik handelt es sich um die Implantation von künstlichen Kniegelenken über muskelschonende minimal-invasive Operationstechniken mit kurzer stationärer Behandlungsdauer.
  • Oberflächenersatzprothesen sind der weltweite Standard in der Knieendoprothetik. Ersetzt werden Anteile des Ober- und Unterschenkels, wahlweise auch die Rückfläche der Kniescheibe. Die Standzeiten dieser Prothesen sind sehr gut, die 10-Jahresüberlebensraten dieses Prothesentyps liegen bei über 90 Prozent.Knie-Spezialist Berlin: Oberflächenersatzprothese
  • Schlittenprothesen ersetzen lediglich ein Kompartiment des Gelenks. Diese Prothesen kommen zum Einsatz, wenn von den drei Kompartimenten des Kniegelenks (medial, lateral und retropatellar) nur das mediale oder laterale zerstört ist und entsprechend ersetzt werden soll.

Video: Animation zur Implantation einer Schlittenprothese

  • Der Trochleaersatz wird bei isolierter Arthrose des Gleitlagers der Kniescheibe angewendet und ist eine sehr gute Option als Teilgelenkersatz. Sind die übrigen Gelenkanteile innen und außen intakt, ist der Ersatz des Gleitlagers der Kniescheibe eine gute Möglichkeit, um die Beschwerden z. B. beim Treppensteigen zu beseitigen.Wechseloperationen von gelockerten oder infizierten Kniegelenkendoprothesen mit modernen Revisionssystemen und Implantaten.

Knochennekrosen

  • Liegt eine Durchblutungsstörung des Knochens vor, gibt es neben konservativen Methoden auch die Option, diese chirurgisch zu behandeln. Das Ziel ist es hierbei, den Knochen zu erhalten und Spätfolgen wie eine Arthrose zu verhindern.

Knorpelchirurgie

  • Ist der Knorpel des Gelenks geschädigt, stehen verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Verfügung. Kleinere Läsionen lassen sich elektrothermisch glätten (Débridement). Größere Knorpelschäden erfordern eine Rekonstruktion. Hier stehen die markraumeröffnenden Verfahren (Microfracturing) oder Knorpeltransplantationen (ACT) zur Verfügung. Bei größeren Schäden kommt eine autologe Chondrozytentransplantation / Knorpeltransplantation (ACT) in Betracht. Dabei werden körpereigene Knorpelzellen, die zuvor entnommen und im Labor gezüchtet wurden, in den Knorpeldefekt eingebracht. Zusätzlich kann hierbei eine Achskorrektur des Beines notwendig sein.
  • Bei der Mikrofrakturierung wird die subchondrale Lamelle eröffnet, sodass Blut aus den Bohrungen austritt, das Vorläuferzellen und mesenchymale Stammzellen enthält. Diese Zellen können im Verlauf zu der Bildung eines Ersatzknorpels führen.

cartilage_repair_0-largeKreuzbandchirurgie

Die Kreuzbandchirurgie des vorderen und hinteren Kreuzbandes versucht die ursprüngliche Anatomie des Gelenks wiederherzustellen. Es kann mit einer Einbündeltechnik  erfolgen oder mit einer Doppelbündeltechnik, um so die verschieden biomechanischen Aspekte des Kniegelenks optimal zu rekonstruieren. Ist nur ein Bündel geschädigt, kann diese auch isoliert ersetzt werden, um hier den Eingriff entsprechend zu minimieren. Durch verbesserte technische Möglichkeiten ist teilweise auch die Naht eines gerissenen Kreuzbandes möglich. Auch gerissene Kreuzbandplastiken durch Sport oder andere Traumata stellen zunehmend  eine große Gruppe in der Kreuzbandchirurgie dar (Revisionschirurgie).

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Abbildung: Naht und Erhaltung des gerissenen vorderen Kreuzbandes mit der Ligamys-Technik. 


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Abbildung: Ersatz des gerissenen vorderen Kreuzbandes mit einer Sehne

Meniskuschirurgie

  • Ist der Meniskus geschädigt, können unterschiedliche Verfahren der Meniskuschirurgie zum Einsatz kommen. Kleinere Beschädigungen werden entfernt und größere Verletzungen können genäht und somit rekonstruiert werden. Ist bei größeren Meniskusschäden keine Naht möglich, so besteht noch die Möglichkeit einen künstlich hergestellten Meniskus zu implantieren.

meniscal_repair_0-largeMultiligamentversorgung:

  • Häufig werden bei Unfällen und Verstauchungen des Kniegelenks mehrere Bandstrukturen verletzt, sodass verschiedene Strukturen rekonstruiert werden müssen, wie z. B. das vordere Kreuzband (VKB) und das anterolaterale Ligament (ALL), um auch in den Rotationsbewegungen eine Stabilität zu erreichen.

Osteosynthese / Frakturversorgung

  • Bei Knochenbrüchen stehen eine Vielzahl von Rekonstruktionstechniken mit Platten, Nägeln, Prothesen und Drahtsystemen zur Verfügung. Unten sehen Sie eine Rekonstruktion einer gebrochenen Kniescheibe.

Patello-femorale Instabilitätschirurgie

  • Springt die Kniescheibe häufiger aus dem Gleitlager (Patellaluxation), kann neben anderen Operationsverfahren auch die Rekonstruktion des mediopatellofemoralen Ligamentes minimal-invasiv durchgeführt werden. Voraussetzung sind spezielle Untersuchungen wie die Bestimmung des TT-TG Abstandes (Tuberositas Tibiae-Trochlea Grove) sowie des TT-PCL Abstandes (Tuberositas Tibia-Posterior Cruciate Ligament). Häufig gehen damit Knorpelverletzungen einher, die im Zuge dessen ebenfalls behandelt werden.

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