Ihr Knie-Spezialist in Berlin

Prof. Dr. med. Hanno Steckel führt jährlich über 400 operative Eingriffe durch

Prof. Steckel ist zertifizierter Kniechirurg der Deutschen Kniegesellschaft und seit 2009 Leiter des  Zentrums MVZ VITALIS in Berlin. Er ist Facharzt für ‚Spezielle Orthopädische Chirurgie‘ und Hauptoperateur im Endoprothetikzentrum der Westklinik Dahlem.

Neben seiner klinischen Arbeit hat der Kniespezialist bereits über hundert wissenschaftliche Artikel und Vorträge rund um das Knie veröffentlicht und tritt zudem regelmäßig als Experte im TV auf. Zuletzt ist das Buch ‚Nicht übers Knie brechen‘ erschienen, Hier finden Sie seine vollständige Vita.

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Umfassende Behandlung des Kniegelenks

Prof. Steckel bietet ein breites Spektrum der konservativen und operativen Behandlung des Kniegelenks an. Basis seiner Arbeit bilden die Erhebung von Befunden sowie eine umfassende Diagnose, woraufhin er für seine Patienten einen individuellen Behandlungsplan aufstellt. Schwerpunkt ist dabei die konservative und operative Behandlung von der Arthrose.

In seinem Buch ‚Nicht übers Knie brechen‘ erläutert Prof. Steckel ausführlich alle Optionen der konservativen und operativen Behandlung des Kniegelenks.  Wie faszinierend ist unser kompliziertestes Gelenk konstruiert, welches sind die häufigsten Leiden und wie werden sie behandelt. Das Kapitel ‚Trainingslehre Knie‘ ist ein Ratgeber, mit dem man in vielen Fällen den Folgen einer Arthrose oder zumindest den Schmerzen effektiv entgegenwirken kann.

Konservative Leistungen

In der Regel beginnt jede Therapie mit einer konservativen Behandlung. Dazu können unter anderem folgende Methoden zählen:

  • Arthrosetherapie (z. B. Hyaluronsäure)
  • Eigenbluttherapie (PRP)
  • Elektrotherapie
  • Magnetfeldtherapie
  • Manuelle Therapie
  • Orthopädietechnik
  • Pedografie
  • Physikalische Therapie
  • Physiotherapie
  • Schmerztherapie
  • Stoßwellenbehandlung

Operative Leistungen

Sofern eine operative Behandlung am Kniegelenk notwendig ist, versucht Prof. Steckel zunächst mit der schonendsten Therapie einen Erfolg zu erzielen. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung des Kniegelenks kann es jedoch sinnvoller sein, eine Operation durchzuführen. Generell verfolgt er dabei immer den Ansatz, möglichst  gelenkerhaltend zu arbeiten. Daher steht ein Ersatz des Kniegelenks immer erst an letzter Stelle der chirurgischen Optionen.

Hier eine Übersicht der Bereiche, in denen Kniespezialist Prof. Steckel regelmäßig Operationen durchführt:

  • Knorpelchirurgie
  • Meniskuschirurgie
  • Kreuzbandchirurgie
  • Endoprothetik

Details zu den operativen Behandlungen

Im Folgenden stellen wir Ihnen wichtige Bereiche der Kniechirurgie vor. Prof. Steckel verfügt in diesen Bereichen über die Erfahrung aus unzähligen operativen Eingriffen. Pro Jahr führt der Kniespezialist über 400 Operationen durch. Insgesamt hat Prof. Steckel über 2000 Knieprothesen und mehrere tausend Eingriffe am Kniegelenk durchgeführt. 

Endoprothetik

Bei der Endoprothetik handelt es sich um die Implantation von künstlichen Kniegelenken über muskelschonende minimal-invasive Operationstechniken mit kurzer stationärer Behandlungsdauer.

  • Oberflächenersatzprothesen sind der weltweite Standard in der Knieendoprothetik. Ersetzt werden Anteile des Ober- und Unterschenkels, wahlweise auch die Rückfläche der Kniescheibe. Die Standzeiten dieser Prothesen sind sehr gut, die 10-Jahresüberlebensraten dieses Prothesentyps liegen bei deutlich über 90 Prozent.
  • Schlittenprothesen ersetzen lediglich ein Kompartiment des Gelenks. Diese Prothesen kommen zum Einsatz, wenn von den drei Kompartimenten des Kniegelenks (Innen, Außen und Kniescheibengelenk) nur das Innere oder Äußere zerstört ist und entsprechend ersetzt werden soll.

Video: Animation zur Implantation einer Schlittenprothese

  • Wechseloperationen von gelockerten oder infizierten Kniegelenkendoprothesen mit modernen Revisionssystemen und Implantaten.

Knorpelchirurgie

Ist der Knorpel des Gelenks geschädigt, stehen verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Verfügung. Kleinere und oberflächliche  Läsionen lassen sich elektrothermisch glätten (Débridement). Mittlere Knorpelschäden erfordern eine Rekonstruktion über ein markraumeröffnenden Verfahren (Microfracturing). Bei der Mikrofrakturierung wird die subchondrale Lamelle eröffnet, sodass Blut aus den Bohrungen austritt, das Vorläuferzellen und mesenchymale Stammzellen enthält. Diese Zellen können im Verlauf zu der Bildung eines Ersatzknorpels führen. Bei größeren Schäden kommt eine autologe Chondrozytentransplantation / Knorpeltransplantation (ACT) in Betracht. Dabei werden körpereigene Knorpelzellen, die zuvor entnommen und im Labor gezüchtet wurden, in den Knorpeldefekt eingebracht.

Meniskuschirurgie

Ist der Meniskus geschädigt, können unterschiedliche Verfahren der Meniskuschirurgie zum Einsatz kommen. Kleinere Beschädigungen werden entfernt und größere Verletzungen können genäht und somit rekonstruiert werden. Ist bei größeren Meniskusschäden keine Naht möglich, so besteht noch die Möglichkeit einen künstlich hergestellten Meniskus zu implantieren.


Kreuzbandchirurgie

Die Kreuzbandchirurgie des vorderen und hinteren Kreuzbandes versucht die ursprüngliche Anatomie des Gelenks wiederherzustellen. Es kann mit einer Einbündeltechnik erfolgen oder mit einer Doppelbündeltechnik, um so die verschieden biomechanischen Aspekte des Kniegelenks optimal zu rekonstruieren. Ist nur ein Bündel geschädigt, kann diese auch isoliert ersetzt werden, um hier den Eingriff entsprechend zu minimieren. Durch verbesserte technische Möglichkeiten ist teilweise auch die Naht eines gerissenen Kreuzbandes möglich. Auch gerissene Kreuzbandplastiken durch Sport oder andere Traumata stellen zunehmend eine große Gruppe in der Kreuzbandchirurgie dar (Revisionschirurgie).

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